Qualität im Pflegeheim

Für die Qualitätsmessung in Pflegeheimen bieten Routinedaten ein großes Potenzial. Denn sie ermöglichen eine sektor- und berufsgruppenübergreifende Perspektive auf die Versorgung der Pflegebedürftigen. Das WIdO entwickelt aus diesem Grund routinedatenbasierte Qualitätsindikatoren für die vollstationäre Langzeitpflege und prüft, wie gut sich damit die Ergebnisqualität der stationären Pflege messen lässt.

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Ärztliche Versorgung im Pflegeheim

Menschen, die in Pflegeheimen leben, haben einen anderen Zugang zur medizinischen Versorgung. Wie die aktuelle Versorgungssituation Pflegebedürftiger aussieht und welche konkreten Versorgungsdefizite es gibt, soll das Projekt „Bedarfsgerechtigkeit der medizinischen Versorgung Pflegebedürftiger in stationären Einrichtungen“ (MVP-STAT) zeigen. Das Projekt, an dem auch das WIdO beteiligt ist, wird durch den Innovationsfonds gefördert.

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Pflegepersonal und pflegende Angehörige

Um die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen in Deutschland künftig zu sichern, widmet sich das WIdO in seinen Analysen auch den Pflegenden und den Herausforderungen, vor denen sie stehen. Im Fokus stehen neben den professionellen Pflegekräften auch die pflegenden Angehörigen sowie Unterstützungsangebote, die Pflegekassen Familien, die ihre Angehörigen zu Hause betreuen, zur Verfügung stellen. 

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Rehabilitation und Pflege

Leistungen zur Rehabilitation können helfen, Pflegebedürftigkeit zu vermeiden. Um zu beschreiben, welche Rehabilitationsleistungen pflegebedürftige Menschen erhalten, wertet das WIdO Daten aus, die die Pflege- und Krankenkassen routinemäßig für Abrechnungszwecke erheben.

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Pflege-Report 2022

Der Pflege-Report rückt im Schwerpunkt 2022 jene Pflegebedürftigen in den Mittelpunkt, die nicht wie im „Normalfall“ aus altersassoziierten Gründen Unterstützungsbedarf haben: Denn fast ein Fünftel der Pflegebedürftigen ist noch keine 60 Jahre. Neben Kinder- und Jugendlichen sind dies auch Erwachsene im erwerbstätigen Alter oder Menschen mit speziellen Grunderkrankungen wie beispielsweise frühen Demenzen, Beatmungspflicht oder auch Menschen mit Behinderungen. All diese Betroffenen fallen letztlich mit ihren spezifischen Bedarfen durch das Raster der „Altenpflege“. Die 16 Fachbeiträge des Pflege-Reports widmen sich ihren konkreten Versorgungs- und weiteren Unterstützungsbedarfen und wie diese gezielt gedeckt werden können: in Bezug auf das geeignete häusliche oder außerhäusliche Pflegesetting sowie hinsichtlich der erforderlichen Qualifizierung und Unterstützung informeller wie professioneller Pflegekräfte.

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